Dreikönigstag

Am 6.Januar ziehen die Messdiener verkleidet als die heiligen drei Könige von Haus zu Haus und sammeln Geld für gute Zwecke. Süßigkeiten für die Könige werden natürlich auch gern genommen.

Fastnacht

An Fastnacht gehen die Kinder aus dem Dorf verkleidet an alle Haustüren und sammeln Süßigkeiten. Dabei singen sie: Ich bin ein kleiner König, gib mir nicht zu wenig, lass mich nicht zu lange stehn, denn ich muss noch weiter gehen…

Strohbär

Am Fastnachtdienstag des Abschlussjahrgangs (9.Klasse) mit Stroh umwickelt und gefesselt durchs Dorf geführt. Die anderen Jungen sammeln derweil in den Häusern Geld, welches nachher unter den Jungs geteilt wird.
Die Herkunft des Brauchs ist nicht völlig klar. Es könnte sich um einen Kult zur Dämonenvertreibung zum Winterende ebenso handeln wie um einen Brauch zum Ende der Karnevalszeit. Ältere berichten auch von der Ansicht, der Strohbärkult stamme aus der Zeit der strohgedeckten Häuser und symbolisiere die damit verbundene Angst vor Feuer. Die Freude darüber, dass es kein Feuer gegeben hat und das Ende des Winters nah ist, zeigte sich dieser Ansicht nach in den Tänzen des Strohbären.

Hüttenbaum

Am Sonntag nach Fastnacht wird mit einem großen Feuer der Winter vertrieben. Die Jungen des 9. Schuljahres binden aus Holz und Stroh den „Hüttenbaum“, der dann wenn es dunkel ist verbrannt wird. Aus am Vortag gesammelten Eiern, Milch und Mehl backen die Mädchen des Jahrgangs zusammen mit den Müttern Nauzen, die dann nach dem Abbrennen der „Hütte“ zusammen im Jugendheim verspeist werden. Weitere Bilder

Klappern

Von Gründonnerstag bis zur Osternacht ist die Zeit der Klapperjungen. Man sagt, die Glocken der Kirche seien nach Rom gepilgert. Daher müssen Uhrzeiten und Gottesdienste durch die Klapperjungen und -mädchen angekündigt werden. Dreimal am Tag gehen die Kinder klappernd durchs Dorf. Zum letzten Mal in der Osternacht um 5.00 Uhr. Für diesen Dienst lassen sie sich durch die Sammlung von Ostereiern oder Geld gerne belohnen. Während früher nur Jungen klappern durften, sind heute ganz selbstverständlich die Mädchen mit dabei.

Hexennacht

In der Hexennacht am 30. April wird allerhand Schabernack getrieben. So manche Mülltonne, Fußmatte oder Blumenkübel findet in dieser Nacht ein neues zu Hause.

Maiandacht

Im Mai ist Maiandacht mit Prozession zum Kapellchen auf dem Flugplatz. Außerdem gibt es in den Marienmonaten Mai und Oktober wöchentlich Andachten und Rosenkranzgebete in der Kirche.

Martinsumzug

Am 11.November, dem Martinstag, gibt es den großen Martinsumzug. Mit Fackeln und Laternen ziehen St. Martin, der Musikverein und die Kinder des Dorfes singend bis zur alten Schule. Dort haben die Jungen des Abschlußjahrgangs bereits ein großes Martinsfeuer entfacht und es gibt für alle eine Martinsbrezel.

Anschließend findet die große Martinsverlosung statt. Heute werden zum Glück keine lebenden Gänse mehr verlost, sondern nur noch tiefgekühltes Geflügel. So manch einer stand dort schon mit eiskalten Hähnchen in der Hand. Man ist also gut beraten, eine Tasche mitzunehmen.

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