Ein Streifzug durch Mötsch

Begleiten Sie uns auf einem Rundgang durchs Dorf und schauen Sie sich an, wie es sich in Mötsch so lebt. Weitere "außergewöhnliche" Ortsansichten finden Sie hier.

Wasserturm

Der eindrucksvolle Wasserturm wurde in den 30er Jahren gebaut und diente damals als Wasserspeicher und Hochdruckbehälter. Heute gilt er als das Wahrzeichen von Mötsch.

Nach der Eingemeindung und  dem Anschluss von Mötsch an das Bitburger Wassernetz wurde der Turm nicht mehr benötigt. Seit einem Umbau nutzt  ihn heute die Reservistenkameradschaft als Vereinsheim. Aus der oberen Etage hat man einen tollen Rundblick auf die gesamte Umgebung.

St.Nikolaus Kirche

Die heutige Filialkirche St. Nikolaus Mötsch wurde 1786 gebaut. Mehrmalige Umbauten und Sanierungen gaben der Kirche ihr heutiges Gesicht. So entstand zum ursprünglichen Längsschiff 1922 ein Querbau mit sich anschließendem Chor. Der Turm stammt aus dem späten Mittelalter und ist wohl Bestandteil einer früheren gotischen Kirche. Als bedeutendes Kunstwerk gilt ein Grabdenkmal aus rotem Sandstein, auf dem die Kreuzigung dargestellt ist. Es stammt von 1600 und wurde von den Erben des Pfarrers Kilborgh gestiftet.

Alte Schule

Das Gebäude von 1911 beherbergte zwei Klassenräume und Lehrerwohnungen. Die Nebengebäude sind zum Teil im Fachwerkstil gebaut. Der ehemalige Schulhof ist mit schönen alten Bäumen bewachsen und wird bei verschiedenen Dorffesten gerne gebraucht. Heute nutzt das Gebäude der Sportverein als Vereinsheim und Umkleide für den Fußballverein. Die ehemaligen Lehrerwohnungen sind heute Mietwohnungen.

Jugendheim

In den 60er Jahren erbaut diente die eine Hälfte des Gebäudes ursprünglich als Kindergarten. Seit dem Neubau des Kindergartens 1992 dient das gesamte Haus nun als Gemeindehaus. Vor allem die Vereine nutzen es rege für Versammlungen, Proben und Trainings. Zahlreiche Feste und Konzerte finden im Jahresverlauf hier statt und die Theke ist ein beliebter Treffpunkt. Außerdem verfügt das Haus über eine Kegelbahn.

Das Gebäude ist auch privat für Feierlichkeiten und andere Veranstaltungen anzumieten.

Dorfplatz mit Handwerkerbaum und Brunnen

Mitten im Dorf gelegen wurde 1990 ein neuer Dorfplatz gebaut. Ihn zieren ein Brunnen und der aufwendig gestaltete Handwerkerbaum. Er zeigt alle Handwerksberufe, die früher in Mötsch ansässig waren.

Albachmühle

Ebenfalls zu Mötsch gehört das Gebiet um die Albachmühle.

Die Obere Albachmühle war eine von drei Mühlen,die zwischen 1729 und 1740 erstmals erwähnt wurden. Hier wurde noch bis nach dem zweiten Weltkrieg für die umliegenden Gemeinden - so auch für Mötsch - Korn gemahlen und von den Müllern geliefert.
Die obere Albachmühle wurde mit drei Wasserrädern angetrieben und war seit 1858 als Gasthof zum kühlen Grunde, später Hotel Albachmühle ein gern besuchtes Ausflugslokal.

Mariengrotte auf der Albach

Auf dem Gebiet der Albachmühle gelegen befindet sich die Mariengrotte.

Sie ist seit Generationen ein Ort der Marienverehrung. Viele Tafeln sind Zeichen der Dankbarkeit für die Hilfe Mariens.

In früheren Jahren war die Grotte ein beliebtes Ziel für sonntägliche Spaziergänge. Auch heute noch besuchen Pilger und Betende diesen Ort. Von Mötsch aus findet einmal im Mai eine Prozession und Andacht in der Grotte statt.

Bitte keine Staturen oder Tafeln anbringen oder vorher den Handwerkerverein Mötsch kontaktieren.

Kapellen

Auf dem Gebiet von Mötsch befinden sich zwei kleine Marienkapellen. Die ältere der beiden steht auf dem Gelände des Flugplatzes und wurde 1890 an der alten Röhler Straße erbaut. Die Straße musste der Rollbahn weichen, aber die Kapelle blieb in unmittelbarer Nähe des Flugfeldes erhalten. Immer noch, und auch während der militärischen Nutzung des Flugplatzes, gibt es einmal im Jahr eine Prozession und Andacht an der Kapelle. Um die Pflege kümmert sich heute der Kapellenverein.

In der Nähe des Grillplatzes auf Alert steht die 1956 gebaute Kapelle. Herr Gansen stiftete diese zum Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Krieg. Das kleine Kapellchen ist bei den Mötschern sehr beliebt und wird von der Frauengemeinschaft liebevoll gepflegt.

Wasserfälle

Versteckt im Wald, am idyllisch, romantischen Fußweg nach Hüttingen gelegen stürzt sich die Pafenbach über riesige Sandsteinplatten den Berg herunter nach Hüttingen. Damals wie heute ist die Schlucht ein beliebtes Ausflugsziel und ein tolles Naturschauspiel.

Mötscher Wald Naherholungsgebiet

Zu Mötsch gehörend erstreckt sich am Ortsrand beginnend ein beliebtes Waldgebiet. Viele schöne Wander- und Spazierwege laden zum Aufenthalt ein. Besonders Walker und Jogger lieben die Waldwege für ihren Sport. Gelegentlich begegnen einem auch Reiter der nahgelegenen Reitschulen.

Im Wald sind Tiere heimisch. Häufig sieht man Rehe, Füchse, Hasen und manchmal Wildschweine.

Gleich am Anfang des Waldes befindet sich der Grillplatz mit großer Grillhütte und Spielplatz. Dieser kann für private Feste angemietet werden.

Nussbaum

Aus Richtung Bitburg über Messenhöhe nach Mötsch kommend ist der alte Nussbaum ein beachtliches Naturmonument. Nach allen Seiten freistehend und mehrere hundert Jahre alt ist er zu allen Jahreszeiten ein wunderschöner Blickfang.

Zehntscheune

Eines der ältesten Gebäude ist ein ehemaliger Bauernhof mit Datierung 1765. Noch etwas älter ist die Scheune des Hauses, die um 1757 entstanden ist. Es handelt sich hier um die ehemalige Zehntscheune, in der die Bauern den „Zehnten“ - also etwa 10% ihrer Einnahmen - als Steuer in Naturalien abgeben mussten.

In der Scheune sind kleine Nischen zum Aufstellen von Lampen noch gut zu sehen. Sie dienten damals der Beleuchtung bei nächtlichen Arbeiten.

 

 

 

 

Wegekreuze

Wegekreuze entlang der Straßen und Feldwege erzählen interessante Geschichten über die Vergangenheit des Dorfes.

Herzkreuz von Mötsch

Sandsteinkreuz am Weg vom Sportplatz Richtung Rothöhe- Flugplatz. Das Kreuz trägt die Inschrift 1857. Die Besonderheit sind die vier plastisch erhabenen Herzen auf diesem Kreuz. Auch hier gibt die Geschichte Rätsel auf, der Errichtungsgrund ist nicht bekannt.

Kreuz Hüttinger Straße

Barockkreuz von 1729, Hüttinger Straße.

Es stand ursprünglich am alten Feldweg nach Hüttingen im Wald. Das obere Kreuzchen ist ein ehemaliges Grabkreuz. Leider ist der Errichtungsgrund heute  unbekannt.

Kreuz Bitburger Str. 2

Spätgotisches Schaftkreuz

Das Kreuz enthält keine Inschrift und wird auf zwischen 1100 und 1500 n.Chr. geschätzt.
Auch hier weiß man leider nichts mehr über den Grund des Aufstellens.

Neugotisches Kriegerkreuz von 1870/71, Bitburger Str. 2.

Das Sandsteinkreuz wurde zum Andenken an den gefallenen Soldaten des Deutsch-Französischen Krieges Johann Lonien von seinen Freunden und Kameraden errichtet. Die Namen der Stifter sind auf der Rückseite eingraviert

Einfaches Schaftkreuz, Ringstraße.

Entstanden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erzählt es heute leider nur noch wenig über seine Entstehung.
 

Cholerakreuz von Mötsch neben dem Gasthaus Weiler


Dieses Kreuz stammt  aus dem Jahr 1866 und wurde von den Einwohnern von Mötsch zum Dank für das Ende der Choleraepidemie und die glückliche Heimkehr Mötscher Männer aus dem Krieg gestiftet.

Kreuz am Messenpfad

Dieses Kreuz von 1809 steht am oberen Messenpfad von Mötsch nach Bitburg. Als Stifter ist Nicolas Grethen genannt und es handelt sich wahrscheinlich um ein Unfallkreuz.

Kreuz unterm Nußbaum

Schaftkreuz von Anfang des 19. Jahrhunderts unterm Nussbaum. Offenbar wurde das ursprüngliche einfache Kreuz 1990 durch dieses ersetzt. Auch hier ist über die Geschichte des Kreuzes wenig bekannt.

Waldkreuz Mötsch

Am Hauptwaldweg gelegen kann uns dieses schwerbeschädigte Kreuz nur wenig erzählen. Weder über den Errichter noch über das Jahr des Errichtens ist etwas bekannt. Ob es sich um ein altes Holzfällerkreuz handelt, kann nur vermutet werden.

Umbau Jugendheim

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