20.02.2012
00:00 Alter: 8 yrs
Kategorie: Nachrichten

Von: Helmut Peter Mohr

Jugendliche pflegen Brauchtum


Strohbär ("Striehbär") in Mötsch

Am 20.02.2012 (Fastnachtsmontag) war er wieder unterwegs, der Mötcher Strohbär.

Vier Jugendliche der 9. Schulklasse, nämlich Natascha Gruben, Antonia Keil, Simon Tölkes und Doninic Martin, haben es sich nicht nehmen lassen, ihren Beitrag zur Brauchtumspflege zu leisten.

Früher war das eine Domäne der männlichen Jugend. Die Tatsache, dass heute auch Mädchen mitmachen (müssen) und dass es insgesamt so wenige Jugendliche sind, ist offensichtlich der Tendenz der Bevölkerungsentwicklung - auch "Demografischer Wandel" genannt, geschuldet.

Von den genannten Jugendlichen wird noch zu reden sein, wenn über weitere Bräuche (Hüttenbrennen und Klappern) zu berichtet sein wird.

Der Strohbär wird heute überwiegend als eine Figur der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht wahrgenommen.

Heimatforscher, Volkskundler und Wissenschaftler deuten die Herkunft des Strohbären recht unterschiedlich. Wintervertreibung, heidnischer Brauch, Ableitung vom mittlalterlichen "Wilden Mann" und Nachahmung der früher umherziehender Gruppen mit Tanzbären sind die am häufigsten genannten Deutungen.

Die Tanzbärendeutung dürfte die wahrscheinlichste sein.

Die Tatsache, dass Mötsch in der Eifel nahezu der einzigste Ort ist, in dem der Brauch "Strohbär" wachgehalten wird, ist nicht zuletzt den engagierten Jugendlichen des jeweils letzten Schuljahrganges zu verdanken.

Dafür gebührt ihnen Lob und Anerkennung!

Euer HePeMo


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