12.02.2014
19:19 Alter: 6 yrs
Kategorie: Nachrichten

Von: Annette Molz

Auf einen Keks mit Michaela Scholten


Mötscher Mädchen ist Prinzessin Karneval

„Ich war nie die typische rosa Prinzessin“, sagt die amtierende Bitburger Karnevalsprinzessin Michaela Scholten (Burbach). Denn wenn man mit vier Brüdern aufwächst, sind wohl eher raue Jungenspiele angesagt. „Deshalb war ich schon überrascht, als wir gefragt wurden, ob wir das Bitburger Prinzenpaar 2014 werden wollen. Ich bin doch gar nicht so ein Prinzessinnentyp. Wie waren wir richtig froh, als die Bitburger als Thema dieses Jahr  >Bayern< ausgewählt haben. Da wussten wir wenigstens gleich, was wir anziehen wollen. Klar, dass es für mich ein Dirndl sein sollte. Das trage ich privat auch mal ganz gern. Und als mein Mann Thomas dann noch spontan zugesagt hat mein Prinz zu werden, ist schon ein Kleinmädchentraum wahr geworden.“

Stolz sind natürlich auch Mama Gerti, das karnevalistische Urgestein des Mötscher Karnevals und Papa Matthias. Michaela, selbst seit 25 Jahren Mitglied der Muatentrappler sowie Kassenwartin des Vereins, Mitglied und stellverstretende Jugendwartin der Freunde der Bütt hat buchstäblich mit der Muttermilch den Karneval aufgesaugt. Als Mädchen war sie schon in der Garde und diese liegt ihr auch heut noch besonders am Herzen. Immer noch trainiert sie die Minimuaten und ist mit Herzblut im Mötscher Kinderkarneval aktiv. Dass auch die eigenen Kinder schon infiziert sind, merkt man daran, dass Sohn Frank und Patenkind Lara das amtierende Kinderprinzenpaar von Bitburg sind.

„Als Prinzessin hatte ich einen Wunsch frei“, erzählt sie strahlend. „Ich wollte unbedingt die Mötscher Garde als diesjährige Prinzengarde dabei haben. Und ich bin so froh, dass das geklappt hat.“ Und so hat die Garde der Mötscher Mädchen unter der Leitung von Tanja Döhr das nicht alltägliche Vergnügen, das Prinzenpaar zu einigen seiner ca. 40 Auftritte zu begleiten.

Das Highlight der Session ist natürlich der große Festumzug am Fastnachtssonntag. „Ich habe schon einiges an kleinen Geschenken und Wurfmaterialien eingekauft und freue mich besonders darauf, die Kinder zu beschenken.“ Da heißt es nun also beim Umzug: gut zielen und für die Kleinen besonders gut fangen.

Ohne eine letzte Frage konnte ich sie nicht gehen lassen. Ich wollte doch unbedingt wissen, wie es ist mit einem Prinzen abends ins Bett zu gehen.  Da lacht sie ganz verschmitzt und sagt nur: „Dat as su sching. Er ist für immer mein Prinz“. Die angebotene Prinzenrolle hat sie übrigens verschmäht, sie bevorzugt da wohl doch die Röllchen am echten Prinzen.


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