10.11.2014
20:00 Alter: 5 yrs
Kategorie: Nachrichten

Von: Helmut Peter Mohr

Theatergruppe des Musikvereins gab lustigen Dreiakter


Mundarttheater in Mötsch

Theatergruppe gab lustigen Dreiakter

Am Samstag, den 08.11.2014, um 20:00 Uhr, hatte die Theatergruppe des Musikvereins Mötsch 1927 e.V. im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindehaus (Jugendheim) in Bitburg-Mötsch Premiere mit ihrem neuen Theaterstück.

Das in Eifeler Mundart vorgetragene Stück heißt "Familienkrach im Doppelhaus" und stammte aus der Feder von Dieter Adam.

In dem lustigen Dreiakter geht es um zwei befreundete Ehepaare, Hilde und Heini Rauscher, gespielt von Petra Solchenbach und Robert Immesberger, und Lore und Willi Wacker, gespielt von Karin Gansen und Erich Gansen, die schon seit ewigen Zeiten in friedlicher Koexistenz in ein und demselben Doppelhaus wohnen.

Die Freundschaft der beiden Ehepaare findet ein jähes Ende, als deren Kinder, nämlich Bernd Rauscher, dargestellt von Carlo Wallenborn, und Karin Wacker, dargestellt von Tanja Döhr, tiefe Gefühle füreinander zu entwickeln beginnen und schließlich den Eltern eröffnen, dass sie alsbald heiraten werden.

Ab jetzt ist Schluss mit Lustig.

Beide Ehepaare sind strikt gegen die Verbindung ihrer Kinder und beginnen am Rad zu drehen, sprich: durchzudrehen.

Es hagelt untereinander Vorwürfe, Gemeinheiten, ja, man wird sogar handgreiflich.

Nur in einem sind sich die beiden Paare einig:

Das junge Glück muss augenblicklich getrennt werden, zumal Karin Wacker von dem angesehenen und vor allen Dingen adligen Rechtsanwalt von Eschersheim (Matthias Barthel) ordentlich den Hof gemacht bekommt.

Zu allem Überfluss mischt sich auch noch die tratschende Nachbarin Huber (Gerti Burbach) in das Geschehen ein, was auch noch den Polizisten Wendt (Helmut Johann Wirtz) mit seinem Polizeihund Canes auf den Plan ruft.

Auf dem Höhepunkt der Eskalation holt mit tatkräftiger Unterstützung von Tante Emilia (Maggie Sesto) die beiden Ehepaare ihre eigene nicht ruhmreiche Vergangenheit wieder ein und die beiden Kinder können doch noch heiraten.

Am Ende der Vorstellung hielt es das begeisterte Publikum nicht mehr auf ihren Sitzen und spendete den Laiendarstellern lang anhaltenden Applaus, neudeutsch: Standing Ovations.

Hinter den Kulissen wirkten Manuel Marx als Souffleur und Justyna Braknies-Schabo als Maskenbildnerin und Klaus-Michael Dimmer, der Erste Vorsitzende des Mötscher Musikvereins, machte als Ansager eine gute Figur.

Sowohl vor und nach der Vorstellung als auch in den Pausen unterhielt Herberts Polkatruppe, eine Formation des Mötscher Musikvereins 1927 e.V., in der Besetzung mit

Heiko Gasper (Klarinette),
Robert Immesberger (Flügelhorn),
Kurt Kisgen (Tenorhorn),
Herbert Kranz (Posaune),
Renate Schmitz (Klarinette),
Pascal Schönhofen (Trompete),
Hildegard Tölkes (Klarinette),
Oliver Tölkes (Tuba),
Pascal Tölkes (Tenorhorn),
Hubert Weile (Trompete) und
Helmut Johann Wirtz (Schlagzeug)

das Publikum mit volkstümlicher Blasmusik.

Weitere Vorstellungen, die bereits jetzt schon ausverkauft sind, folgen am Samstag den 15.11.2014, um 20:00 Uhr, und am Sonntag, den 16.11.2014, um 18:00 Uhr.

Anmerkung zum Schluss:

Mit dieser kulturellen Veranstaltung im Gemeindehaus wurde wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es in der Stadtteilgemeinde Bitburg-Mötsch ein gut funktionierendes Vereinswesen gibt.

Ortsvorsteher Heiko Jakobs, der sich am Abend in verschiedenen Funktionen nützlich machte, wollte gegenüber dem Redakteur nicht verhehlen, dass er auf die Mötscher Vereine, im diesem Falle auf die Theatergruppe des Musikvereins, mächtig stolz sei.

 

Euer
HePeMo

 

  

 

 


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